Webentwicklung · 2018
Aus altem Code wurde sauberes WordPress.
Rollei kam 2018 mit zwei parallelen Themen auf uns zu: Sicherheits-Auffälligkeiten im hauseigenen Weblog und ein Auftritt, der nicht mehr zur Marke passte. Wir haben einen Audit gemacht, den Blog auf WordPress neu aufgesetzt und ans Rollei-Team übergeben. Ein abgeschlossenes Werkstatt-Stück, kein Dauer-Mandat.

Phase 1
Security-Audit
Befund + Pflichtenheft für Relaunch
Phase 2
Weblog-Relaunch auf WordPress
Theme + Beiträge + Hosting
Phase 3
Übergabe ans Rollei-Team
Backups, Doku, kein Wartungsvertrag
2018
abgeschlossen
Einmaliges Projekt, kein Folgevertrag
Kapitel 01 — Ausgangslage
Zwei Themen, ein Weblog.
Rolleis Weblog war 2018 ein historisch gewachsenes System. Über die Jahre entstanden Inhalte, die das Marken-Team eigenständig gepflegt hat — die technische Basis blieb dabei eher Beifang als bewusste Architektur-Entscheidung.
Zwei Punkte wurden zum Anlass: Sicherheits-Auffälligkeiten, die in einem schnellen ersten Check sichtbar wurden, und ein Look, der nicht mehr zum Auftritt der Marke gepasst hat. Beides nicht im roten Bereich, aber genug, um den Blog nicht weiter im selben Setup zu betreiben.
Kapitel 02 — Auftrag
Audit, dann Relaunch.
1. Audit. Einen klaren Befund zu den Sicherheits-Themen. Was ist offen, was ist kritisch, was lässt sich ohne Relaunch fixen, was nicht.
2. Relaunch. Den Blog auf eine aktuelle, wartbare Basis bringen. Optisch zurück zur Marke, technisch sauber.
3. Übergabe. Wenn das System steht, soll es im Rollei-Team weiterleben — keine Dauerverpflichtung an eine Agentur.
Kapitel 03 — Ansatz
WordPress als Standard, Audit als Pflichtenheft.
Wir haben uns für WordPress als Plattform entschieden. Standard-Stack, langfristig wartbar, große Plugin-Welt für Backups, Caching und Security. Genau die Eigenschaften, die im alten System gefehlt haben.
Der Audit lief vorab als kompaktes Pflichtenheft. Die identifizierten Themen wurden im Relaunch direkt mit erledigt — kein zweistufiges Service-Konstrukt mit getrennten Mandaten, sondern ein durchgezogenes Mini-Projekt.
CMS: WordPress
Audit: Security + Performance
Frontend: Custom Theme
Hosting: migriert
Kapitel 04 — Umsetzung
Aufsetzen, migrieren, übergeben.
Frisches WordPress mit aktuellem Core, sauberer Hosting-Konfiguration, eigenem Theme im neuen Rollei-Look. Migration der Bestands-Beiträge inklusive Bilder und Kategorien, ohne Umweg über Zwischensysteme.
Performance-Setup mit Caching und CDN-Anbindung, damit der Blog spürbar schneller lädt als das Vorgängersystem. Die Security-Themen aus dem Audit wurden im Zuge der neuen Plattform direkt behoben — sauberer Webserver-Stack, gehärtete WordPress-Basis, automatische Backups.
Kapitel 05 — Status
Abgeschlossen — und das ist Teil des Plans.
Das Projekt ist 2018 abgeschlossen worden. Rollei betreibt den Blog seitdem selbst, mit dem internen IT-Team. Es gibt keinen laufenden Wartungsvertrag und keine offene Verpflichtung — wie geplant.
Eine kleine, abgeschlossene Werkstatt-Arbeit, wie sie auch mal vorkommen darf. Nicht jedes Projekt muss zur Mehrjahres-Partnerschaft werden — manche sollen sauber aufsetzen, übergeben, fertig sein.
Was rauskam
Sauberer Stack, schnellere Auslieferung.
Keine harten KPIs aus diesem Projekt — wir haben den Blog 2018 übergeben und nicht weiter gemessen. Die Wirkung lag auf zwei Achsen, die in der Übergabe-Doku belegbar waren: Sicherheit und Performance.
Audit-Befund
Security-Themen erledigt. Die im Audit identifizierten Punkte wurden mit dem Relaunch direkt mit gefixt — kein offener Befund am Ende des Projekts.
Schneller
Performance. Caching plus CDN plus saubere Hosting-Konfiguration — der neue Blog lädt spürbar schneller als das Vorgängersystem.
Übergeben
Saubere Doku. Backup-Routinen, Update-Anleitung, Stack-Übersicht — alles in einer Übergabe-Mappe ans Rollei-IT-Team.
Fertig
Abgeschlossen. Kein Wartungsvertrag, kein offener Update-Loop. Rollei betreibt den Blog seit 2018 selbständig.
Kapitel 07 — Learnings
Was kleine Projekte zeigen.
1. Audit und Relaunch sind ein Projekt, nicht zwei. Wenn der Audit-Befund mit dem Relaunch direkt umgesetzt wird, spart das Doppel-Setup, Doppel-Doku und das Risiko, dass die Liste zwischen den Mandaten verloren geht.
2. Standard-Stack schlägt Eigenbau bei Wartbarkeit. Ein WordPress-System, das das Kunden-Team selbst pflegen kann, ist auf fünf Jahre robuster als ein Custom-CMS, dessen Bauanleitung in einer einzigen Agentur lebt.
3. Klein und abgeschlossen ist auch ein Ergebnis. Nicht jedes Projekt muss in eine Dauer-Beziehung münden. Ein sauber übergebenes System ohne offene Mandate ist ein vollwertiges Produkt — nicht ein verlorener Kunde.