Keyword-Optimierung in Google Ads bedeutet, Suchkampagnen auf passende Anfragen und wirtschaftliche Ergebnisse auszurichten. Dafür müssen Sie zwischen dem eingebuchten Keyword und dem tatsächlich verwendeten Suchbegriff unterscheiden. Eine lange Keyword-Liste allein sagt wenig darüber aus, welche Nachfrage Ihre Anzeigen erreichen.
Keyword und Suchbegriff sind nicht dasselbe
Ein Keyword ist Ihre Vorgabe im Werbekonto. Der Suchbegriff ist die Eingabe eines Nutzers, soweit sie im Bericht verfügbar ist. Die gewählte Keyword-Option beeinflusst, welche Bedeutungen und Absichten berücksichtigt werden können. Kontrollieren Sie daher regelmäßig den Suchbegriffsbericht und die Qualität daraus entstandener Anfragen.
Die drei Keyword-Optionen verstehen
| Option | Einordnung | Praktische Prüfung |
|---|---|---|
| Genau passend | Kann dieselbe Bedeutung oder Suchabsicht abdecken | Nicht mit ausschließlich buchstabenidentischen Eingaben verwechseln |
| Passende Wortgruppe | Deckt passende Bedeutungen mit weiterem Kontext ab | Zusätzliche Absichten im Bericht kontrollieren |
| Weitgehend passend | Kann einen breiteren thematischen Zusammenhang einbeziehen | Gebotsstrategie, Messung und tatsächliche Auslieferung gemeinsam prüfen |
Die genaue Funktionsweise und das Zusammenspiel mit Gebotsstrategien erläutert Google in der Dokumentation zu Keyword-Optionen. Alte Anleitungen zum Modifizierer für weitgehend passende Keywords sind kein aktueller Einrichtungsstandard.
Suchbegriffe nach Absicht sortieren
Teilen Sie beobachtete Begriffe in passende Nachfrage, unpassende Nachfrage und noch unklare Fälle ein. Ein Dienstleister für gewerbliche Wartung sollte beispielsweise prüfen, ob Suchende eine Anleitung zur Eigenreparatur, eine Ausbildung oder tatsächlich einen Dienstleister suchen. Das Beispiel dient der Einordnung, nicht einer pauschalen Ausschlussliste.
Verbinden Sie diese Bewertung mit bestätigten und geeigneten Anfragen. Ein Begriff ohne Abschluss kann bei kleinen Fallzahlen noch nicht abschließend beurteilt werden. Ein offensichtlich sachfremder Begriff kann dagegen unabhängig von der Stichprobe ein klarer Korrekturanlass sein.
Ausschlüsse kontrolliert einsetzen
Auszuschließende Keywords verhindern bestimmte Auslieferungen. Ihre Optionen funktionieren anders als die einschließender Keywords; prüfen Sie deshalb Wortformen, Mehrwortbegriffe und den Geltungsbereich im Konto. Google: auszuschließende Keywords.
Dokumentieren Sie bei einem Ausschluss den Grund und die Ebene. Eine kontoweite Liste kann eine andere Kampagne unbeabsichtigt einschränken. Kontrollieren Sie insbesondere Begriffe, die je nach Leistung eine andere Bedeutung haben.
Ein wiederholbarer Optimierungsablauf
- Zeitraum, Kampagnenziel und Messqualität prüfen.
- Suchbegriffe und passende Ergebnisse gemeinsam betrachten.
- Sachfremde Absichten begründet ausschließen.
- Relevante Themen mit geeigneten Anzeigen und Zielseiten verbinden.
- Änderungen einzeln oder als klar abgegrenztes Paket dokumentieren.
- Nach ausreichender Beobachtung die Wirkung erneut bewerten.
Was ist wichtiger als möglichst viele Keywords?
Eine klare Struktur aus Angebot, Suchabsicht und Zielseite. Wenn eine Anzeige ein Problem verspricht zu lösen, muss die Zielseite dazu passen. Schlechte Anfragequalität lässt sich nicht immer durch eine engere Keyword-Option beheben; manchmal ist das Angebot selbst zu ungenau beschrieben.
Bewerten Sie Kosten pro geeigneter Anfrage oder wirtschaftlichem Kauf zusätzlich zu Klickpreis und Klickrate. So bleibt die Optimierung auf den geschäftlichen Zweck der Kampagne ausgerichtet.
Unterstützung bei der Umsetzung
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