Google Ads-ABC: die wichtigsten Begriffe verständlich erklärt

Von Anzeigenauktion bis Suchbegriff: ein kompaktes Glossar zur Planung, Messung und Bewertung Ihrer Google-Ads-Kampagnen.

Kevin Taron2 Minuten LesezeitVeröffentlicht Aktualisiert

Google Ads verwendet viele Begriffe, die ähnlich klingen und unterschiedliche Dinge messen. Dieses Glossar hilft, Kampagnenberichte einzuordnen und die richtigen Fragen zu stellen. Die wichtigste Unterscheidung: Ein günstiger Kontakt ist noch kein wirtschaftlich sinnvoller Auftrag. Definieren Sie deshalb zuerst das gewünschte Ergebnis.

A wie Anzeigenauktion

In einer Anzeigenauktion wird entschieden, ob und wie Anzeigen ausgespielt werden. Das Gebot ist ein Bestandteil dieser Entscheidung. Gehen Sie deshalb nicht davon aus, dass sich jede Position allein durch ein höheres Budget kaufen lässt.

B wie Budget

Das Budget begrenzt den vorgesehenen Mitteleinsatz. Stimmen Sie Ausgabenrahmen, Laufzeit und Zuständigkeit ab. Wer eine Kampagne betreut, sollte ungewöhnliche Ausgaben früh erkennen und erklären können.

C wie CPC, CPA und Conversion

  • CPC: Cost per Click, also Kosten pro Klick.
  • CPA: Cost per Action beziehungsweise Acquisition; welche Aktion gemeint ist, muss im Bericht eindeutig sein.
  • Conversion: eine zuvor definierte wichtige Handlung, etwa ein Kauf oder eine qualifizierte Anfrage.

Prüfen Sie, ob als Conversion tatsächlich das gewünschte Ergebnis erfasst wird. Ein Klick auf eine Telefonnummer ist nicht dasselbe wie ein geführtes Verkaufsgespräch. Vermischen Sie diese Handlungen nicht unkommentiert in einer Kennzahl.

I wie Impression

Eine Impression ist eine Ausspielung der Anzeige. Die Zahl beschreibt weder automatisch die Aufmerksamkeit noch die Kaufbereitschaft. Betrachten Sie sie zusammen mit Zielgruppe, Suchanfragen und dem weiteren Verhalten auf der Website.

K wie Keyword

Ein Keyword dient zur Ausrichtung einer Suchkampagne. Ein Suchbegriff ist dagegen die tatsächliche Eingabe einer suchenden Person. Die Zuordnung hängt unter anderem von der gewählten Keyword-Option ab. Die Google-Hilfe zu Keyword-Optionen erläutert die aktuellen Unterschiede.

L wie Landingpage

Die Landingpage ist die Seite nach dem Anzeigenklick. Sie sollte das Versprechen der Anzeige aufgreifen und den nächsten Schritt verständlich machen. Prüfen Sie besonders die mobile Nutzung und die Funktionsfähigkeit von Formularen.

R wie ROAS

Return on Advertising Spend beschreibt das Verhältnis von zugerechnetem Umsatz beziehungsweise Conversion-Wert zu Werbeausgaben. Ein fiktives Beispiel: 5.000 Euro zugeordneter Umsatz bei 1.000 Euro Anzeigenkosten entsprechen einem Verhältnis von fünf zu eins. Daraus lässt sich ohne Kostenbetrachtung kein Gewinn ableiten.

S wie Suchbegriffsprüfung

Die regelmäßige Prüfung der Suchbegriffe zeigt, ob die Ausrichtung zur tatsächlichen Nachfrage passt. Unpassende Begriffe können Anlass für Ausschlüsse oder eine andere Kampagnenstruktur sein. Dokumentieren Sie größere Änderungen, damit Ergebnisse später nachvollziehbar bleiben.

So nutzen Sie das Glossar im Berichtsgespräch

Fragen Sie bei jeder Kennzahl nach Definition, Zeitraum und Datenquelle. Lassen Sie sich erklären, welches Ergebnis sie unterstützt und welche Grenzen sie hat. Damit wird aus einem Zahlenbericht eine Grundlage für konkrete Entscheidungen.

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Über den Autor

Kevin Taron

Gutwerker Digitalagentur · SEO, GEO und digitales Marketing.

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