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SEO-Optimierung

SEO Trends 2019

Kevin Kevin am 28.01.2019

Im Jahr 2019 setzen sich einige SEO-Trends aus den vergangenen Jahren fort. Eine gelungene SEO ist ein stetiger Prozess, bei dem sich die Webseite immer wieder an neue Anforderungen der großen Suchmaschinen anpassen muss. Die Suchmaschinen verstehen sich als Vermittler von Angebot und Nachfrage. Wie sehr der Webseitenanbieter die Suchanfrage zufriedenstellend beantwortet, machen interne Kennzahlen deutlich. Suchergebnisse enstehen auf Grund der bestmöglichen Nutzererfahrung. Wir haben hier einmal die 4 wichtigsten Faktoren für eine gelungene SEO gesammelt. Die Liste ist nicht als Hierachie zu sehen, sondern eher als Checkliste für Ihre Webseite.

Mobile First

Wenn man eine Marketing-Philosophie innerhalb der letzten Jahre gehört hat, so ist dies vor allem "Mobile First". Seit 2018 ist die Grundlage für ein gutes Ranking auf Google der sog. "Mobile-First-Index". Dies bedeutet, dass zunächst die mobile und danach die Desktop-Variante der Webseite betrachtet wird. Responsive Design und schnelle Ladezeiten sind für eine gute Platzierung ungemein wichtig. Webseiten mit alleiniger Desktop-Version werden zwar noch indexiert, landen aber auf Grund der schlechteren Ausrichtung bei mobilen Geräten weiter hinten in den Suchergebnissen:

Ladezeiten

Ein Klassiker in der SEO: die Ladezeiten. Schon seit Beginn der Suchmaschinenoptimierung ist die Ladezeit einer Seite enorm wichtig. Lädt die Webseite mehr als 3 Sekunden, springen mehr als die Hälfte der mobilen Nutzer ab. Besonders bei Mobilen Suchergebnissen ist, dass die Ladegeschwindigkeit direkt ein Ranking-Faktor ist und nicht wie bei der Desktop-Suche über den Umweg der Absprungrate. Google empfiehlt, dass das alleinige Komprimieren von Bildern und Texten bei einem Viertel der Webseiten schon 250KB sparen kann. Die mobilen Ladezeiten sind für Google laut Eigenangaben ein sehr wichtiger Faktor für SEO in 2019. Doch nicht verzagen: Die durchschnittliche Webseite lädt laut Google ca. 22 Sekunden, was deutliche zu lange ist. Hier besteht bei vielen Webseiten Handlungsbedarf.

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Sprachsuche

Sprachsuche ist eine Weiterführung des Mobile First Trends. Kern dessen ist, dass Suchanfragen nicht mehr händisch mit Keywords (meist 2-3 Wörter), sondern durch Sprache eingegeben werden. Die Keyword-Struktur wird mittelfristig an Bedeutung verlieren. So sollen bereits 2020 etwa 1/3 der Suchanfragen durch die Sprachsuche getätigt werden. Damit verändern sich die Anforderungen an die hauseigene SEO. Suchanfragen werden wie Sätze formuliert und nur das allererste Ergebnis wird vorgetragen. Featured Snippets werden ebenfalls wichtig. Der Kampf nicht nur um die oberen Positionen, sondern speziell um das erste Suchergebnis werden sich deutlich verstärken.

 

Ausführlicheres lesen Sie in unserem Blog: "Ok Google, Was ist Voice Search?"

Content und Relevanz

Unabhängig vom Mobile First Ansatz ist die Wichtigkeit von Content. Über die Jahre sind die Suchmaschinen deutlich schlauer geworden. Sie verstehen durch verschiedene Messwerte menschliches Verhalten zu analysieren und zu kopieren. Durch die Ähnlichkeit zum Menschen rückt der Content einer Webseite immer weiter in den Fokus. Prämisse der Suchmaschine ist es, die Suchanfrage mit der passenden Antwort zu paaren. Um eine möglichst relevante Webseite zu finden, nutzen die Suchmaschinen Erfahrungs- sowie SEO-Werte aus.

Fazit

Möchte man SEO für 2019 in zwei Worten zusammenfassen so wären dies: "Mobile" und "Relevanz". Dahinter stehen der Mobile First Ansatz, der aus dem heutigen Webseitenmarketing nicht mehr wegzudenken ist sowie die Content Philosophie  die Weiterentwicklung der Suchmaschinen belegt. War es früher noch möglich durch viele Nennungen eines Keywords weit oben in den Suchergebnissen zu erscheinen, ist dies 2019 definitiv nicht mehr möglich. Die Algorithmen sind so gut, dass sie den Sinn des Textes nachvollziehen können.

SEO ist ein spannendes, stets wechselndes Arbeitsfeld für Webseitenbetreiber. 2019 setzen sich vor allem Trends aus den Vorjahren fort. Besonders spannend wird sein, wieviel Prozent der Suchanfragen die Sprachsuche am Ende des Jahres ausmachen wird.

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