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Zur Seite, Millenials. Hier kommt Generation Z!

Kevin Kevin am 02.01.2019

Mittelfristig werden Mitglieder der Generation Z (Jahrgänge ~2000-2015) den größten Anteil an Kosumenten ausmachen. Dabei unterscheiden sich ihre Mitglieder deutlich von denen der Vorgängergenerationen. Generation Z ist, auch wenn genaue Angaben auf Grund des Heranwachsendenalters noch nicht final getroffen werden können, wohl konservativer sowie technikaffiner als ihre Vorgänger. Dabei werden Denkweisen der Millenials (1980-2000) fortgeführt, wie der Wunsch nach Work-Life-Balance oder digitalisierter Arbeits- und Lebenswirklichkeit.

Was sich trotzdem für Unternehmen ändern wird, lesen Sie hier.

 

Eine digitale Generation

Die Zahlen sprechen für sich: 98% der Gen Ys besitzen ein Smartphone, 93% benutzen ihr Handy ständig oder häufig und 97% halten Medienkompetenz für wichtig.
Damit wächst also eine hochtechnologisierte, aber auch aufgeklärte Generation heran, die eine Welt ohne Internet und Handy nicht erlebt hat.

Fast alle Gen Ys (97%) schauen Online-Videos, 1/5 sogar mehr als 4 Stunden pro Tag. Die dabei auftretende Werbung sieht ein 1/4 der Nutzer gerne an, wenn die Inhalte interessant sind.

Mediennutzung überall, jederzeit

Mediennutzung überall, jederzeit

Aufmerksamkeitsspanne

Vorhergegangene Generationen konnten sich noch daran erfreuen, im Internet eine geringe Aufmerksamkeitsspanne als ein Goldfisch zu besitzen. Doch im Vergleich zu den Gen Zs ist diese noch doppelte so hoch. Etwa vier Sekunden beträgt die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Mitglieds der Generation Z. Damit wird der Wettbewerb um diese kurze Zeit enorm steigen. In einer Welt voller Ablenkungen müssen Wege gefunden werden, auf sich aufmerksam zu machen. Die Gen Zs werden nicht warten.

Gen Z und Social Media

Social Media ist und bleibt ein beliebtes Kommunikationsmittel. 92% der Gen Zs nutzen WhatsApp mehrfach täglich. Zweithäufigstes Social Media ist YouTube mit 69%. Danach folgen schnelllebige Netzwerke wie Snapchat und Instagram. Der unter jüngeren Menschen abfallende Nutzen von Facebook setzt sich bei der Gen Z deutlicher fort, als angenommen: Nur 14% nutzen Facebook mehrmals am Tag. Damit ergeben sich insbesondere im Messenger Marketing ungeahnte Potentiale. Auch Video- und Influencer-Marketing werden als Zukunfts-Kanäle bestehen. Facebook wird vor allem für Gen X (1965-1980) interessant bleiben.

Gen Z und Kaufentscheidungen

Generation Z ist keine konsumorientierte, aber eine bewusste Generation. Nicht nur das Produkt und der Nutzen, sondern auch Image, Verträglichkeit und Reputation spielen in den Entscheidungsfindungen eine große Rolle. Erfolgreiche Produkt- und Markenproduktion ist nicht mehr nice to have, sie ist überlebenswichtig. Mitglieder dieser Generation beeinflussen und befragen sich gegenseitig. Kaufentscheidungen werden selten alleine gefällt. Das Umfeld (meist Social Media) wird befragt und validiert Entscheidungen. Dies wird effektive Markenplatzierung essentiell machen.

Wesenszüge der Generation Z

Generation Z ist mehr auf Sicherheit bedacht als ihre Vorgänger. Rauchen und exzessiver Alkoholkonsum ist vergleichsweise gering. Sport und "Self-Improvement" steht hoch im Kurs. Die Heranwachsenden betrachten sich als Individuum mit Einfluss auf die Welt. Diesem wollen sie durch nachhaltige Lebensweise gerecht werden. Werte wie Familie und Gemeinschaft werden zunehmend wichtiger.

Unternehmen stellt die Generation Z vor Herausforderungen. Als Angestellte wünschen sich Gen Zs eine strikte Trennung zwischen Beruf und Privatleben. Als Kunden achten sie auf das Image des Unternehmens und wählen das Produkt mit dem besseren. Produkte werden dem Bekanntenkreis präsentiert und von diesem bewertet.

Die Mitglieder der Generation Z belohnen Engagement und Nachhaltigkeit. Sie zwingen Unternehmen ihren Marketing-Mix zu hinterfragen. "Alte vs. junge Kanäle" ist keine sinnvolle Herangehensweise, vielmehr müssen bestehende Konzepte überprüft und überarbeitet werden.

Die Generation Z wird die Geschäftswelt verändern - und zack: wieder sind 4 Sekunden vergangen.

TL;DR

  • Generation Z ist sicherheitsbewusst
  • Digitale Generation
  • Marketing-Mix muss überprüft werden

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