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Google Ads

Benchmark-Produktpreis in Google Ads Shopping-Anzeigen

Dennis Dennis am 15.01.2019

Die Price-Benchmarks sind neue Kennzahlen von Google Ads, anhand derer man die Preispolitik seiner in Google Shopping-Anzeigen mit der Konkurrenz vergleichen kann.

Die Werte sind derzeit noch in der Beta-Phase und noch längst nicht für alle Produkte verfügbar. Im Folgenden geben wir erste Einblicke in diese Werte.

Aktivierung der Preis Benchmarks

Die Price-Benchmarks (dt. Benchmark-Produktpreis) sind eine neu hinzugefügte KPI. Das bedeutet sie müssen händisch zur Produktübersicht hinzugeschaltet werden. Das geschieht über:

-> Google Shopping Kampagne -Produkte -> Spalten -> Spalten anpassen -Wettbewerbsmesswerte -Haken bei Benchmark-Produktpreis und Benchmark-Produktpreisdifferenz setzen -Übernehmen

Wettbewerbsmesswerte

Benchmark Produktpreis

Werte

In der Produkte-Tabelle sehen wir nun zwei zusätzliche Werte.

Benchmark-Produktpreis gibt den durchschnittlichen Produktwert desselben Produkts an, die über Google Shopping beworben werden. Dieser wird zusätzlich noch nach Klicks gewichtet. Das bedeutet, dass große Preisunterschiede bei wenigen Aufrufen nicht so ins Gewicht fallen.

Benchmark-Produktpreisdifferenz gibt den prozentualen Unterschied zwischen dem eigenen Produktpreis und dem Benchmark-Produktpreis an. Bei Produktgruppen wird der Preisunterschied danach gewichtet, wieviele Aufrufe das eigene Produkt erreicht hat. Beliebte Produkte erhalten mehr Gewichtung als weniger beliebte.

Eine negative Benchmark-Produktpreisdifferenz gibt an, dass der eigene Produktpreis unter dem der Konkurrenz liegt. Eine positive Benchmark-Produktpreisdifferenz gibt an, dass das eigene Produkt teurer ist als das der Konkurrenz.

Fazit

Der Benchmark-Produktpreis ist eine interessante Neuerung von Google Ads. Es ist eine Möglichkeit, die Preisstrategien seiner Konkurrenz besser im Blick zu behalten. Da sich dieser Wert noch in der Beta-Phase befindet, sind immerhin noch einige Unklarheiten gegeben. Die Frage nach der Gewichtung von Produktangeboten anhand ihrer Aufrufe ist interessant. So werden einmalige Angebote und Preisfehler weniger einflussreich auf die Berechnung. Die genauen Parameter sind und werden es aus Erfahrung mit Google auch weiterhin bleiben. Dazu bleibt unklar, wann diese Funktion für alle Konten und alle Produkte verfügbar sein wird.  Die Abdeckung in unseren Konten liegt derzeit bei unter 5%. Ebenso ist nicht klar, welchen Einfluss automatische Gebotsstrategien auf die Berechnung des Benchmark-Produktpreises haben.

 

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